Kunst und Mythos der Rheininsel


Der Rhein prägt seit Urzeiten die Landschaft. Er bewegt gewaltig Gesteins-, Geröll- und Sandmassen. Genauso beeinflusst er die Menschen, die in seiner Umgebung leben. Viele Geschichten, Mythen und Sagen ranken sich um den Vater Rhein und die ihn umgebende Natur. Lebensquell und Urgewalt. Mystisch. Magisch.

Der Rhein (Hölderlin)

...

Im dunkeln Epheu saß ich, an der Pforte

Des Waldes, eben, da der goldene Mittag,

Den Quell besuchend, herunterkam

Von Treppen des Alpengebirgs,

...

 

 



Das ultimative Rheingedicht

 

Ach Breisach! Bacherach, ach!

Lorch! Kembs Sisseln die Wesel

Riedmatt zur Rosenau.

Des Kaiserswerth.

 

Main Landquart, Main Schussen, Main Sieg!

Main Wupper Erft Lippe so Nahe.

Doch Moder ist Murg,

und Lauter wird Argen und Wutach.

 

Ach Zurzach! Bamlach, ach!

Kaub Greffern die Niffer,

Mumpf, Brohl und Unkel

im Schwadenloch.

 

Main Landquart, Main Schussen, Main Sieg!

Main Wupper Erft Lippe so Nahe.

Doch Moder ist Murg,

und Lauter wird Argen und Wutach.

 

 

                                                 Clemens von Rittmann



KUNST

Otto Eberhardt

Klavs Parins

Alexandr Zlatkin


Fotokunst


Mythologie (in Arbeit)

Kneipe in der Heidelberger Altstadt:

Vater Rhein

(direkt am Neckar!)

Vater Rhein

Das Rheingold

Mythos Rhein

Victor Hugo schreibt einst: Der Rhein vereinigt alles, er ist schnell wie die Rhone, breit wie die 

Loire, eingeschlossen wie die Mosel, gewunden wie die Seine, klar und grün wie die Somme, 

geheimnisvoll wie der Nil, goldbesät wie ein Strom Amerikas, bedeckt mit Sagen und Geistern wie 

ein asiatischer Fluss.